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Forschung seit 1989 - 25 Jahre Rescue Lifting System Entwicklungen

 

 

AKTUELL 2017 / 18 :

Entwicklung von Transport- und Standby Containern für Rettungsgeräte ! "Star Holder"

 

AKTUELL 2016 / 17 :

Ausrüstung eines Großteils der Flotte der C.P. Offen Reederei mit dem Rescue Star.

Entwicklung einer kleineren Variante für niedrigbordige Schiffe auch Binnenschiffe.

 

AKTUELL 2016 :

Gründung einer GmbH, Sicherung des Eigennamens und Vertrieb des RescueStar.

AKTUELL 2015 :

Auszeichnung des Rescue Star mit der Aufnahme in die Finalisten beim Stahl-Innovationspreis 2015.

Serienproduktion des RLS Rescue Star als floating 2600, die schwimmfähige Version in Aluminiumbauweise.

AKTUELL 2014 :

Neuentwicklung beim Rescue Star !

eine leichte und schwimmfähige sowie handlichere Version des Rescue Star ist als Prototyp im Juni 2014 erfolgreich getestet worden.

AKTUELL 2012 / 2013 :

 - Forschung im Bereich pneumatischer Technologien basierend auf dem RLS Prinzip

 - Zusammenarbeit mit verschiedenen Herstellern zur Optimierung der Einzelkomponenten

 - Entwicklungen zur kostengünstigen Herstellung der erprobten Geräte und Technologien

 

GRUNDLAGEN zur RLS- Forschung:       ( Forschungsbericht siehe weiter unten )

Prof. a.D. Dipl. Päd. Michael Schwindt,

Initiator der RLS-Forschung und Erfinder der RLS-Rettungsgeräte.

 

·       Forschung an der HAWK Hildesheim

Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim

University of Applied Sciences and Arts, Hildesheim, Germany

 

Das RLS - Forschungs- und Entwicklungsprojekt wurde1989 von Prof. Dipl. Päd. Michael Schwindt an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst; FH Hildesheim / Holzminden / Göttingen, in Hildesheim gegründet.

 

Nach seiner Pensionierung wurde Prof. Schwindt 2006 von der Schiffssicherheitsabteilung der See-Berufsgenossenschaft zum Mitglied der AG „Working Group for Recovery Systems“ („Arbeitsgruppe zur Rettung von Personen aus dem Wasser“) berufen, in der er bis heute ehrenamtlich und unentgeltlich tätig ist.

 

Seit 2008 wird das ehemalige RLS-Hochschulforschungsprojekt als        

RLS-Rettungstechnologie GbR,

Forschungs- und Konstruktionsbüro Prof. M. Schwindt,

von Dipl.-Ing. (FH) Florian Schwindt unter Mitwirkung von Prof. M. Schwindt

weitergeführt und ist als Gesellschaft bürgerlichen Rechts, GbR, eingetragen.

 

  Ziel der RLS - Forschungstätigkeit ist es,

  1. Forderungen der Seefahrtmedizin nach einer kreislaufschonenden Bergung auf wissenschaftlicher Grundlage technisch realisierbaren Lösungen zuzuführen,
  2. Qualitätskriterien für Rettungsgeräte und Verfahren durch Problemanalysen von in der Praxis auftretenden Rettungsproblemen zu erstellen,
  3. Technische Lösungen zu entwickeln und verbunden mit
  4. Verfahrens- und Ausbildungsfragen zu erproben und Herstellern zur Verfügung zu stellen.

 

Nach dem Auffinden einer im Wasser verunfallten Person ist es eine der schwersten Aufgaben, die meist durch Streß belastete und unterkühlte Person ohne starke Gefährdung des ohnehin geschwächten Kreislaufs aus dem Wasser auf eine sichere Plattform zu heben (in Anlehnung an Dr. med. Baumeier, Uniklinikum Lübeck).

 

Hintergrund der Einrichtung des RLS-Forschungsprojektes sind wiederholte Berichte über Todesfälle, die durch ungeeignete Bergung verursacht worden sind.

 

Ergebnisse und Auswirkungen dieser Forschungsarbeiten siehe auch unter „RLS-Rettungstechnologie“ und „RLS-Kooperationen.“

  

                   

  

 

Forschungsarbeit: Kreislaufbelastungstests bei der Feuerwehr Kiel

 

Erarbeitet wurden:

 

  • Wissenschaftlicher Nachweis der medizinischen Eignung der

Doppelschlaufentechnik (Liegesitzposition).

 

Die Forschung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover, dem Gesundheitssamt Kiel, den Berufsfeuerwehren Kiel und Hannover und dem Forschungszentrum Küste, Hannover, u.a. Institutionen.

 

  • Erprobung von Verfahren zum Einsatz kreislaufschonender Rettungsmittel.

 

  • Ausbildungspläne für Rettungsmannschaften und Trainingsarbeit.

 

  • Aufstellung allgemeiner Qualitätskriterien für Seenotrettungsmittel.

Analyse der bei Seenotrettungssituationen auftretenden Hauptproblembereiche.

Diese Qualitätskriterien haben Eingang gefunden in die Forderungen der Working Group for Recovery Systems der See- Berufsgenossenschaft für neue Performance Standards der IMO.

 

Beispiele bearbeiteter Problembereiche:

 

1.         Problemkreis: Gefahrlose Übernahme der verunfallten Person aus der

Eigendynamik der See in das eigendynamische System des

Rettungsfahrzeugs (Schiff).

 

2.         Problemkreis: Leichtigkeit und Einfachheit des Anlegens im Wasser ohne

erforderliche Feinmotorik bei der Handhabung.

 

3.         Problemkreis: Schutz der zu bergenden Person gegen Herausfallen aus dem

Rettungssystem.

 

4.         Problemkreis: Erfüllung der medizinischen Anforderungen nach

kreislaufschonender, flacher Lagerung unter Vermeidung von

Lageveränderungen außerhalb des Wassers.

 

5.         Problemkreis: Übertragung der medizinischen Forderungen auf kleine Bereitschafts-

Schlauch- Mehrzweck- und Rettungsboote.

 

6.         Problemkreis: Bereitstellung eines Hebesystems

 

7.         Problemkreis: Bewältigung zunehmender Wellenhöhen

 

8.         Problemkreis: Eignung für hilflose und bewußtlose Personen

 

9.         Problemkreis: Trainingseignung

 

10.       Problemkreis: Wartungsarme Gestaltung

 

11.       Problemkreis: Kostengünstige Herstellungsmöglichkeiten.

 

 

    Das  Hauptproblem  bei  der Gestaltung  von  Rettungsgerät  besteht  in der schwierigen Vereinbarkeit der stark unterschiedlichen Ansprüche aus den einzelnen Problemkreisen.

Hieraus ergibt sich, daß für unterschiedliche Situationen und bauliche Voraussetzungen der Rettungsfahrzeuge und vorgesehenen Rettungsverfahren auch stark unterschiedliche Rettungsmittel entwickelt werden mußten und weiter entwickelt werden müssen.

 

Einsicht in den aktuellen  FORSCHUNGSBERICHT  erhalten sie hier

 

researchreport click here

 

 

           

Dipl. Ing.(FH) Florian Schwindt                                                 Prof. Michael Schwindt

 

Eine Weiterführung der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit findet heute durch das Forschungs- und Konstruktionsbüro Prof. M. Schwindt als RLS-Rettungstechnologie GbR statt, in deren Leistungsumfang ergänzend Einweisungen, Demonstrationen und Schulungen aufgenommen wurden.

 

Beschreibung einiger im Zuge der Forschung als Prototypen entwickelter Rettungs-Geräte:

(Geräte in Serienreife und / oder Vertrieb siehe unter RLS Technologien)


 

1. RLS Rescue Star A/VE 

Hochleistungsrettungsgerät für eine oder mehrere Personen

 

Hochleistungsrettungsgerät in Form eines Rettungsankers.

Spezielle Entwicklung für

  • medizinisch geforderte, horizontale Lagerung während des Heraushebens aus dem Wasser.
  • Sehr starken Seegang.
  • Sichere und verletzungsgeschützte Lagerung.

 

Eignung:

  • Für große Wellenhöhen.
  • Zur Rettung von gleichzeitig mehreren Personen.
  • Für entkräftete und verletzte Personen
  • Automatische Lagerung auf dem Netz.
  • Schutz vor Verletzungen an der Bordwand.

 

Ausrüstung

  • Unter das Wellental ca. 2 m absenkbares Edelstahl-Spreizgestell mit Schutznetz.
  • Spezialkupplung für Stahlseilverbindung.
  • Teleskop-Stoßdämpfungsfederung.
  • Schwimmfähige, robuste und gepolsterte Rettungsscheibe mit 4 Sicherungsschlaufen und Block für Wurfleine.
  • Wurfleine mit RLS-Rettungsring.
  • Faltmechanismus zur V-förmig, platzsparenden, vertikalen Lagerung an Deck.
  • Zwei textile Beiholer.

 

Einsatzbereich:

  • Einsatz in der Großschiffahrt auf hoher See.
  • Im Offshore- Dienst auf kleinen Schiffen (ersetzt hier das Bereitschaftsboot).
  • Küstenschiffahrt, Fahrgastschiffe, Fähren.

 

Eigenschaften des Gerätes

  • Automatisch selbstöffnend beim Aussetzen mit dem Bordkran.
  • Schnelle Einsatzfähigkeit.
  • Im Wasser allseitig frei und leicht zugängliche Rettungsscheibe für mehrere Personen.
  • Automatische Wellenhöhen-Anpassung der schwimmfähigen Rettungsscheibe.
  • Leichte Bedienung von Deck aus.
  • Keine Eigengefährdung der Crew.
  • Wartungsarme, robuste Edelstahlkonstruktion.
  • Geringer Platzbedarf an Bord in Bereitschafts-Position in einem Ringhalter (Schirmständerprinzip).

 

 

Qualität:

  • Empfohlen von der BG Verkehr, Dienststelle Schiffssicherheit.
  • Ersatz von Bereitschaftsbooten im Offshore- Bereich.
  • Siehe Forschungsbericht unter „RLS-Forschung.“

 

 

2. RLS Rescue Star Typ K

 

 

 

Mehrpersonen-Rettungsgerät mit Sicherungsnetz.

Spezielle Entwicklung für

  • medizinisch geforderte, horizontale Lagerung während des Heraushebens aus dem Wasser.
  • Leichter bis mäßiger Seegang .
  • Sichere und verletzungsgeschützte Lagerung.

 

Eignung:

  • Für mäßige Wellenhöhen.
  • Zur Rettung von gleichzeitig mehreren Personen.
  • Für entkräftete und verletzte Personen
  • Horizontale Lagerung auf dem Netz.
  • Schutz vor Verletzungen an der Bordwand.

 

Ausrüstung

  • Unter die Wasseroberfläche ca. 1 m absenkbares 6 eckiges Edelstahl-Spreizgestell mit Schutznetz.
  • Kegelförmige Aufhängung an 6 Außenpunkten für Bordkran-Stahlseilverbindung.
  • Block für Wurfleine und RLS-Rettungsring an der Kegelspitze.
  • Horizontaler Faltmechanismus zur platzsparenden, flachen Lagerung an Decksaufbauten oder Reling.
  • Kranseilvorläufer
  • Zwei textile Beiholer.

 

Einsatzbereich:

  • Küstenschiffahrt
  • Fahrgastschiffe, Ausflugsschiffe, Fähren
  • Binnenschiffahrt und leicht bis mäßig bewegte Gewässer.

 

Eigenschaften des Gerätes

  • Leichtes und schnelles Aussetzen mit dem Bordkran.
  • Einsatzfähigkeit durch horizontales Aufspannen der Auslegerarme und des Netzes an Deck mit Hilfe von 2 Karabinerhaken.
  • Im Wasser allseitig frei zugängliche kegelförmig angeordnete, gut sichtbare, gelbe Griffschläuche zur Sicherung für mehrere Personen gleichzeitig.
  • Leichte Bedienung von Deck aus.
  • Keine Eigengefährdung der Crew.
  • Wartungsarme, robuste Edelstahlkonstruktion.
  • Deckfläche für das vorbereitende Aufspannen des flach zusammengelegten Spreizgestells erforderlich.
  • Alternativ: Lagerfläche für das in Bereitschaftsposition aufgespannte, jederzeit sofort einsatzfähige Gerät.

 

Qualität:

  • Erprobt von der BG Verkehr, Dienststelle Schiffssicherheit und dem Maritimen aus- und Fortbildungszentrum des Bundespolizeiamtes See.
  • Erprobungsbericht unter „RLS-Forschung.“

 

 

3. RLS Rescue Shuttle

 

 

Mehrpersonen-Rettungsgerät in Korbform.

Spezielle Entwicklung für

  • medizinisch geforderte, horizontale Lagerung während des Heraushebens aus dem Wasser.
  • Starken Seegang.
  • Sichere und verletzungsgeschützte Lagerung bei sehr hohen Bordwänden.

 

Eignung:

  • Für stärkere Wellenhöhen.
  • Zur Rettung von gleichzeitig mehreren Personen.
  • Für entkräftete und verletzte Personen.
  • Horizontale Lagerung, wahlweise Liegesitzposition auf dem Boden-Netz.
  • Schutz vor Verletzungen an der Bordwand.
  • Abseilen von Personen von (havarierten) Schiffen und Plattformen aus auf oder in Rettungsfahrzeuge.

 

Ausrüstung

  • Unter die Wasseroberfläche < 0,6 m absenkbarer zweiteiliger Boden mit fünfseitigem Schutznetz.
  • Hahnepot-Aufhängung für Bordkran-Stahlseilverbindung.
  • Block für Wurfleine und RLS-Rettungsring in der Mitte der Korb-Rückwand.
  • RLS-Rettungsring mit schwimmfähiger Wurfleine.
  • Zwei starke Schwimmkörper mit Fender-Funktion
  • Spezieller. Textiler Kranseilvorläufer mit Blocksystem und Kontergewicht für Wellenhöheausgleich bei starkem Seegang.
  • Zwei textile Beiholer.
  • Faltmechanismus zur platzsparenden, flachen Lagerung an Deck.

 

Einsatzbereich:

  • Fahrgastschiffe, Ausflugsschiffe, Fähren.
  • Seegehende Schiffe, Hochsee.
  • Küstenschiffahrt.
  • Binnenschiffahrt

 

Eigenschaften des Gerätes

  • Leichtes und sicheres Aussetzen mit dem Bordkran.
  • Über 2 m breite, frei zugängliche Korböffnung.
  • Leichtes Einschwimmen durch abgesenkten Boden.
  • Selbstsicherndes Verschwenken des abgewinkelten, zweiteiligen Bodens beim Aufholen.
  • Aufnahme von verletzten, hilflosen und bewußtlosen Personen.
  • Kontaktherstellung zu im Wasser treibenden Personen durch Wurfleine und RLS-Rettungsring.
  • Sicherer Schutz vor Verletzungen beim Aufholen an der Bordwand.
  • Leichte Bedienung von Deck aus.
  • Keine Eigengefährdung der Crew.
  • Wartungsarme, robuste Kombination aus Edelstahl- und Alukonstruktion.

 

Qualität:

  • Erprobt von der BG Verkehr, Dienststelle Schiffssicherheit und dem Maritimen aus- und Fortbildungszentrum des Bundespolizeiamtes See.
  • Forschungsbericht unter „RLS-Forschung.“

 

         ÜBERSICHT

 

 

 

 

 

 

Forschungs- und Konstruktionsbüro Prof. M. Schwindt | E-Mail schwindt-rls@gmx.de